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Daniel-Düsentrieb-Preis


Daniel-Düsentrieb-Preis (Link zur TUHH)
→ 2007 → Informatikkurs Wettbewerbsseite → Asuro → 2006 → 2005 → 2004 → 2003

Daniel-Düsentrieb-Sonderpreis für Eckhorst-Gymnasium

Klassen und Kurse aller Altersstufen wetteiferten beim Roboter-Wettbewerb der TU Harburg

Die 5d präsentiert mit ihrem Programmierspezialisten Philipp Kobbe (11) und dem Mathematiklehrer Heiko Rahf den 500 €-Scheck der Innovationsstiftung Hamburg.
Die Klasse 5d des Eckhorst-Gymnasiums freut sich über den Sonderpreis der Innovationsstiftung Hamburg und des Vereins Deutscher Ingenieure „für die besondere Einbindung der fünften Klassen in den Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb“.

Die 5d hatte im Erdkundeunterricht bei ihrer Lehrerin Anke Oellers das Thema „Roboter in der Industrie“ behandelt. Gleichzeitig wurden im Mathematikunterricht und in einer Arbeitsgemeinschaft Lego-Mindstorms-Roboter zusammengebaut und programmiert. Anschließend dokumentierten die Schüler ihre Vorstellungen von Robotern. Sie zeichneten Haushalts-, Medizin- und Reparatur-Roboter, schrieben Gedichte und Kurzgeschichten zu diesem Thema. Philipp Kobbe (11) fuhr sogar gemeinsam mit dem Informatikkurs seines Mathematiklehrers Heiko Rahf zur Helmut-Schmidt-Universität nach Hamburg, um dort einen abschließenden Test mit Fragen zur Programmierung zu absolvieren.

Der Lego-Roboter soll den vorgezeichneten Staßen folgen.

Auf das Design des Roboters wurde viel Wert gelegt.Der Via Compact, ein Allzweckroboter für Haushalt und Freizeit


Musikinstrumente für Roboter

Eines der erfundenen Roboter-Musikinstrumente der Klasse 6c. Hierfür wurde auch die passende Musik komponiert.

Den Preis verdankt die Schule aber auch der Klasse 6c mit ihrer Musiklehrerin Kristin Richter. Sie stellten gemeinsam Musikinstrumente für Roboter her. Als Material wählten sie vor allem Blech und Müll aus, damit ein metallener Klang entstehen kann. Anschließend entwickelten und bauten sie in Kleingruppen Rhythmus,- Blas- und Zupfinstrumente, die sie dann mit ihren Klangmöglichkeiten vor den Mitschülern präsentierten.

Im folgenden Unterrichtsverlauf führten sie mit ihren Roboter-Instrumenten das Stück „Four x six" von John Cage auf und komponierten in Gruppen ihre eigene Roboter-Musik. Sie erfanden Rhythmen und erweiterten das Klangspektrum durch ihre selbst hergestellten Blasinstrumente. Eingefügt wurden außerdem Sprechrhythmen wie z.B. „Retobor", ein Wort das entsteht, wenn „Roboter" von hinten gelesen wird. Die hierbei produzierte CD wurde ebenfalls als Wettbewerbsbeitrag eingereicht.


Vernetzung von Unterricht

Der Asuro wurde in den Osterferien auf dem Testgelände der Technischen Universität in Harburg erprobt.
Der Asuro beim letzten Testlauf im Eckhorst-Gebirge.

Herr Albrecht von der Hamburger Behörde für Jugend und Sport würdigte die Beiträge als gelungenes Beispiel für die Vernetzung von Unterrichtsinhalten quer durch verschiedene Unterrichtsfächer. Hierbei erwähnte er auch die Anwendungen von Robotern in der Medizintechnik, zu dem der Informatikkurs des 12. Jahrgangs einen ausgearbeiteten Beitrag lieferte.


Asuro-Roboter

Der Informatikkurs des 12. und 13. Jahrgangs arbeitete 4 Monate daran, 2 Asuro-Roboter zusammenzulöten und Strategien zu entwickeln, mit denen der Roboter möglichst schnell mit Hilfe von Helligkeits-, Tast- und Neigungssensoren vorgegebenen Linien folgen, einen Berg hinauffahren und oben den grau gefärbten Zielpunkt finden sollte. Zur Programmierung musste außerdem noch die Sprache „C“ gelernt werden.

Nebenbei wurde ein eigenes 2m² großes bergiges Testgelände gebaut. – Beim praktischen Wettbewerb konnte sich das Oberstufenteam auf einem der vorderen Plätze in der Oberstufen-Einzelwertung platzieren.

Neben der praktischen Arbeit schrieben die Teilnehmer des Kurses in verschiedenen Arbeitsgruppen Ausarbeitungen über Roboter in der Medizin, die Bedeutung der Informatik für die Gesellschaft, führten eine Umfrage durch und programmierten eine → Internetseite, auf der alle Wettbewerbsbeiträge zusammengefasst sind. Diese kann → hier aufgerufen werden.


Ra, 10.7.2007




Der Daniel-Düsentrieb-Preis 2007


Der Test-Parcours

Auch dieses Jahr ist unsere Schule eine von nur 50 Schulen Deutschlands, die am DANIEL-DÜSENTRIEB-Wettbewerb teilnimmt. Jede Klasse kann etwas zum Thema Roboter zusammenstellen und mit etwas Glück Geldpreise im Wert von
1. 2500 €
2. 1500 €
3. 1000 €
für die Schule gewinnen. Das Geld wird in weiteres Unterrichtsmaterial oder ähnliches investiert.


Teilnehmer des Informatikkurses prüfen die Lego-Mindstorms-Kästen

Im zweiten Teil des Wettbewerbs besteht die Aufgabe darin, einen Roboter aus zwei LEGO Mindstorm Erfindersets und zwei ASURO Bausätzen zu bauen, der einen Parcours möglichst präzise durchfährt. Der Wettbewerb findet in der TUHH (Technische Universität Hamburg-Harburg) statt. Eine Gruppe von Schülern trifft sich jeden Freitag in der 7. Stunde im Computerraum 1. Sie setzen den Roboter zusammen und programmieren ihn (Hilfe ist gerne erwünscht!!!).


Das Lego Mindstorms Material


1 Azuro und 2 Lego-Roboter

Wir hoffen, dass sich die Mühe lohnt. Außerdem kann man noch verschiedene Sachpreise gewinnen, die von einigen Verbänden und Unternehmen gestiftet werden und
1. 20 LEGO Mindstormsätze ( leihweise )+ 1 einjähriger Roboter Begabtenkurs ( Wert ca. 2400 € )
2. 15 LEGO Mindstormsätze ( leihweise )+ 1 einjähriger Roboter Begabtenkurs ( Wert ca. 2400 € )
3. 15 LEGO Mindstormsätze ( leihweise )+ 1 einjähriger Roboter Begabtenkurs ( Wert ca. 1200 € )

Mehr erfahrt ihr auf www.daniel-duesentrieb-preis.de


Laura Reiche, 8a   30.1.2007


Das Asuro-Projekt des Informatik Kurses 12/13

Das sind wir...

Der Informatikkurs des 12/13 Jahrgangs nimmt dieses Jahr an dem Daniel Düsentrieb-Wettbewerb teil. Dabei werden 2 von der TUHH (Technische Universität Hamburg-Harburg) zur Verfügung gestellten Asuro-Roboter in der Programmiersprache "C" programmiert. Es gilt dabei 2 Aufgabenteile zu bewältigen:

1. Teil

Dabei soll ein Asuro Roboter einer Strecke zwischen zwei auf dem Boden aufgemalten schwarzen Linien folgen.

2. Teil

Ein Asuro Roboter soll eine einem kleinen Berg nachempfunde Steigung überwinden.

→ Hier geht es weiter.

Projektgruppe Informatik 12/13   1.3.2007





Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb 2006




Projektkurs, 13. Jahrgang, 2. Halbjahr 2005/06 / Rahf

Wir nehmen am praktischen Wettbewerb "Daniel-Düsentrieb-Preis" teil. Der Projektkurs erarbeitet sich das Themenfeld Medizintechnik zunächst theoretisch. Hier wird u.a. die Internet-Recherche eingesetzt. Ausgehend von diesen Vorüberlegungen werden praktische Experimente gemacht (siehe → Wettbewerbspflichtenheft : Knochen und Aneurysma). Der gesamte Vorgang der Vorüberlegungen und der praktischen Experimente wird schriftlich und im Bild dokumentiert. Das liefert die Grundlage für die Benotung des Projektkurses.

Abgeschlossen wird der Projektkurs mit der Teilnahme am praktischen Wettbewerb am 26.04.06 zwischen 8:30 und 17 Uhr im Audimax der TU Hamburg Harburg. Die schriftlichen Projektkurspräsentationen werden außerdem zum Gesamtwettbewerb eingereicht.

Die Wahl der Projektkurse und Einteilung der Schüler in die drei Projektkurse (Ht/Wm/Ra) findet in der ersten Schulwoche des zweiten Halbjahres statt. Die folgenden Informationen stammen in gekürzter Form von der Homepage des Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs 2006:

Ablauf des Wettbewerbes
Am 10. Oktober 2005 wurde der Wettbewerb zum 6. Mal ausgeschrieben. Die Schulen des Großraumes Hamburg wurden mit Plakaten und Ausschreibungstexten versorgt, die Internetseite www.daniel-duesentrieb-preis.de wurde an den sechsten Wettbewerb angepasst.

Am 02. November fand eine ca. 1,5-stündige erste Informationsveranstaltung im Audimax II der TUHH statt. Bei dieser Veranstaltung wurden Hinweise zum praktischen und zum theoretischen Wettbewerb gegeben und es wurde die Möglichkeit geboten, für den Wettbewerb Kontakte zu Medizintechnikerinnen und -technikern zu knüpfen, die die eigene Schule beim Wettbewerb unterstützen könnten.

Vom Ausschreibungstermin an können sich die Schulen mit dem Thema "Medizintechnik" auseinandersetzen. Interessante Links und Hinweise zum Thema "Medizintechnik" findet man schon jetzt auf einer Unterseite von www.daniel-duesentrieb-preis.de. Die Eintragungen auf dieser Seite werden laufend ergänzt.

Philosophie des Wettbewerbes

Der Hamburger Daniel-Düsentrieb-Preis wird im Rahmen eines naturwissenschaftlich-technisch orientierten Wettbewerbs vergeben. Der Wettbewerb will über die Fächergrenzen hinweg Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer aller Hamburger Schulen ab Sekundarstufe I anspornen, neben der Routine des Schulalltags Themen aufzugreifen, die ihre Schule als besonders naturwissenschaftlich-technisch orientiert auszeichnen. Eine fächerübergreifende Zusammenarbeit in der Schule ist sehr wünschenswert und soll angeregt werden. Hilfestellungen von Fachbereichen der Universitäten und der Fachhochschulen werden hierfür vermittelt. Der Wettbewerb will zur aktiven Beschäftigung mit naturwissenschaftlich-technischen Themen anregen, die aus dem Erfahrungsumfeld der Schülerinnen und Schüler stammen. Im Rahmen des vorgegebenen Problemkreises sollen eigenständige Arbeitsweisen an konkreten Problemen trainiert und gefördert werden. Der Preis unterstützt die Schulen in ihrem Bestreben, naturwissenschaftlich-technischen Unterricht zu fördern und weiterzuentwickeln.

Die Behörde für Bildung und Sport (BBS), die Innovationsstiftung Hamburg, der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) wollen mit dem Konzept des Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs Schulen, Lehrer und Schüler besonders unterstützen bei der Durchführung von Aktivitäten um das jährlich neu ausgeschriebene Thema. Kooperationspartner sind Fachbereiche der Hamburger Hochschulen, Unternehmen und Verbände.

Preise

Bei der Ermittlung der Gewinner des Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbes werden beide Teile gewertet. Da der Teil 2 ein viel breiteres Ergebnisfeld ermöglicht als der erste Teil, ist - bei einem entsprechenden Engagement der Schule bei diesem Teil - davon auszugehen, dass dieser Teil bei der Bewertung die Hauptrolle spielen wird. Vergeben werden drei von der Innovationsstiftung Hamburg gestiftete Daniel-Düsentrieb-Hauptpreise:

1. Preis: 2.500,- € 2. Preis: 1.500,- € 3. Preis: 1.000,- €

Da andererseits der praktische Wettkampf aus Teil 1 eine entscheidend motivierende Rolle für den Einstieg der Schulen in den Wettbewerb hat, werden seine Gewinner gesondert mit Preisen prämiert:
1. Preis: 1.000,- € 2. Preis: 750,- € 3. Preis: 500,- €

Neben diesen Preisen wird es zahlreiche Sonderpreise von Verbänden, Unternehmen und den ausschreibenden Institutionen geben. Thematisch stehen jetzt schon fest:

  • Techno-Mathematik-Sonderpreise des Fachbereiches Mathematik der Universität Hamburg zusammen mit DaimlerChrysler für die besten praktischen Anwendungen von Mathematik.
  • Ein Innovationspreis des Verbandes NORDMETALL
  • Ein Preis für die gelungene Einbindung in den Unterricht durch Blohm+Voss
  • Weitere Sonderpreise stiften:
    • Ethicon Products Deutschland
    • Olympus Winter & Ibe
    • HOCHTIEF
    • Waldemar Link
    • Norgenta

Struktur des Wettbewerbes
Der Wettbewerb besteht aus zwei Teilen:

Teil 1: Technische Konstruktionsaufgabe
→ Pflichtenheft

Um den Arbeitsgruppen einen praktischen Zugang zur Behandlung des jeweils aktuellen Jahresthemas zu geben, wird zum Einstieg von allen Schulen gefordert, ein bis zwei kleine technische Konstruktionsaufgaben unter vorgegebenen Bedingungen zu lösen. Mit vorgegebenen Grundteilen sind unter weiteren Auflagen, die in einem Pflichtenheft konkretisiert werden, technische Aufgaben zu lösen, bei der vorgeschriebene Leistungen bestmöglich erbracht werden. Die praktischen Fähigkeiten werden in einem öffentlichen Wettkampf zu einem Termin gegen Ende des Wettbewerbszeitraums verglichen.

Die Sieger dieses Teilwettbewerbes werden gesondert ausgezeichnet und prämiert (Die Entwicklungsdokumentationen dienen i.a. als Einstieg in den zweiten Teil des Wettbewerbes.).

In diesem Jahr gilt es,
a)
aus vorgegebenem Material (550 gr PONAL Holzleim + 500 Bastelstrohhalme) einen möglichst stabilen Kunstknochen (Oberteil eines Oberschenkelknochens mit vorgegebener Gestalt) zu bauen und
b)
ein Verfahren zu entwickeln mit dem eine Aussackung (Aneurysma) einer Hauptschlagader (hier simuliert durch einen defekten Gummischlauch) durch Einbringen einer Prothese vor dem Platzen bewahrt wird.
Während der Kunstknochen vorher gebaut werden kann und am Wettbewerbstag bis zur Zerstörung belastet wird, ist das entwickelte Verfahren von einem „Operationsteam“ am Wettbewerbstag innerhalb von maximal 2 Minuten möglichst schnell anzuwenden. Eine Beschränkung in der Wahl des Materials ist hier nicht gegeben. Näheres ist für beide Wettkampfteile in einem → Pflichtenheft geregelt.

Teil 2: Freie Themenbearbeitung "Medizintechnik"
Hier werden theoretische und/oder praktische Arbeitsergebnisse möglichst mehrerer Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Unterthemen zusammengefasst, die sich in engerer oder weiterer Weise mit dem Thema "Medizintechnik" befassen. Der Kreativität sind dabei keine Schranken gesetzt.

Üblicherweise enthält dieser Wettbewerbsbeitrag auch die Darlegung der bei der Entwicklung des Produktes (hier des Kunstknochens und der Dichtungsmethode) aus Teil 1 angestellten theoretischen und praktischen Untersuchungen. Die aus den Untersuchungen gezogenen Schlüsse sind zu beschreiben, und es sind schließlich die Ableitungen der daraus resultierenden Konstruktionsprinzipien darzustellen.

Bewertungskriterien können hierbei z.B. die Originalität der Entwurfsideen, deren naturwissenschaftliche Begründungen sowie die Klarheit der Darstellung sein.

Heiko Rahf,  17.11.05 / 30.1.06



Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb 2005

Der praktische Wettbewerb: Hochhaus und Brücke


Der fertige Turm reicht bis an das Glasdach der Schule

Die praktische Aufgabe des fünften Hamburger Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs war zweiteilig und forderte von den Teilnehmern sowohl konstruktive als auch logistische Fähigkeiten: Aus vorgegebenem Material sollen in jeweils 20 Minuten mit einer festen Mannschaft ein möglichst hohes Hochhaus und eine möglichst lange Brücke gebaut werden. Dieses wurde im Projektkurs unter Betreuung von Herrn Schröder ausprobiert. Dabei machten sich die Schüler Gedanken über die Statik und erprobten experimentell verschiedene Varianten. Das Ergebnis wurde dann am Semesterende zunächst in der Kuhle aufgebaut, anschließend nach der Abiturverabschiedung im Gang neben dem Oberstufenbrett (siehe Fotos).


Der Unterbau


Beim Hochhausbau wird die Leistung zunächst gemäß der folgenden Regel in Metern bewertet: Alle Parteien haben grundsätzlich 20 Minuten Zeit für den Bau des Hochhauses. Erreicht eine Partei die Höhe von 12 Metern vor Ablauf der 1200 Sekunden = 20 Minuten nach S Sekunden, so bricht diese Partei den Bau ab. Es wird danach zur Berücksichtigung der Baugeschwindigkeit bei der Leistungsmessung zur Höhe von 12 Metern ein Betrag von (1200-S)* 12/S Metern addiert. Es wird also - etwas optimistisch - angenommen, dass in der bisherigen Geschwindigkeit weitergebaut würde. Diese etwas komplizierte Wertung der Baugeschwindigkeit ist notwendig, da nicht alle Schulmannschaften gleichzeitig bauen können und die Abmessungen der Halle die Höhen der „Hochhäuser“ sowie die Längen der „Brücken“ beschränken.


Im Detail sind die zu Röhren geformten DIN A4-Blätter zu sehen. Es wurde viel Tesa-Film verwendet.

Beim Brückenbau wird analog gewertet: Alle Parteien haben grundsätzlich 20 Minuten Zeit für den Bau. Wird die Länge von 50 Metern vor Ablauf der 1200 Sekunden bei S Sekunden überschritten, so wird der Bau abgebrochen und man addiert zur Länge von 50 Metern den Betrag von (1200-S)* 50/S Metern.

Material
Hochhaus: 1000 Blatt Kopierpapier (DIN A4), beliebig viele Heftklammern
Brücke: 1000 Blatt Kopierpapier (DIN A4), 500 Wäscheklammern

Material- und Hilfsmittelproben , nämlich Papier, Hefter mit Heftklammern, Falzhilfen (s.u.) und Wäscheklammern der zu verwendenden Art werden den Schulen nach Anmeldung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt.

Heiko Rahf,  26.6.05



Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb 2004

Der Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb wird seit 2001 von der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), von der Hamburger Behörde für Bildung und Sport (BBS) und von dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) veranstaltet.

Wie diese Institutionen schon vermuten lassen, zielt dieser Wettbewerb darauf ab, dass sich Schüler mit naturwissenschaftlichen und technischen Problemen auseinandersetzen und durch ihre Forschung eigene Lösungsansätze finden. Alle Schulen aus dem norddeutschen Raum sind dabei herzlich eingeladen teilzunehmen.

In diesem Jahr dreht sich alles um den Schiffsbau. Die Schüler sollen ein Schiff konstruieren, das auf 80 Meter möglichst geradeaus und auf 12,5 Meter möglichst schnell fährt. Als Hilfsmittel erhält man lediglich 2 Motoren und 2 Akkumulatoren, wobei für den Antrieb des Schiffes nur ein einziger Motor genutzt werden darf.

Die Dauer des Wettbewerbes ist auf ein halbes Jahr festgeschrieben. Der Starttermin liegt immer im Herbst und das Ende dementsprechend ungefähr im Frühsommer.

Die Eröffnungsveranstaltung im Hörsaal der Harburger Technischen Universität

Auch in diesem Jahr entschloss sich eine kleine Gruppe des 13. Jahrganges sich einmal die Woche entweder montags oder freitags zu treffen, um sich eine bestmögliche Lösung für die gestellte Aufgabe zu überlegen. Als Startschuss gab es eine Informationsvorlesung in der TUHH, an der auch wir teilnahmen. Hier wurden dann auch die Materialien ausgegeben und hilfreiche Denkanstöße sowie Möglichkeiten zur Information und nützliche Anlaufstellen vorgestellt.

Der Wettbewerb wird von vielen Firmen und Institutionen unterstützt. Daher können auch verschiedene Geldpreise als Belohnung ausgesetzt werden. Allerdings zählt es schon als außergewöhnliche Leistung, wenn man die Aufgabe überhaupt erfüllen kann. Auch wir werden dieses Jahr alles daran setzen, den Anforderungen des Wettbewerbes gerecht zu werden. Wer Lust hat, uns dabei zu unterstützen, sollte sich am Besten bei Herrn Rahf über die Termine unserer Treffen informieren.

Wiebke Grasmeier & Deborah Plenck   13. Jg., 12/2003

Der Kanal in der Hamburger Schiffsversuchsanstalt

Nachtrag: Nachdem die Anlaufphase über einige Monate hinweg als Arbeitsgemeinschaft mit Ra lief, wurde der Wettbewerb dann als Projektkurs mit Herrn Schröder fortgeführt. Unsere Mannschaft erreichte einen 15. Platz im Feld von 28 Teilnehmern. Das Modellboot erreichte einen geraden Weg von 24,40 Metern auf der Langstrecke sowie eine Zeit von 6,9 Sekunden bei der Geschwindigkeitsmessung auf 12,5 Meter (=0,552 m/s bzw. 1,98 km/h).

Heiko Rahf,  26.6.05


Projektkurs Entwicklung von Modellbauflugzeugen mit Gummimotor

Projektkurs des 13. Jahrgangs 2003
Eine Dokumentation von Ronny Bergmann
Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Vorbereitung
a) Regeln und Informationsbeschaffung
b) Ergebnisse und Beginn der Planung
3. Die Bauphase
a) erste Versuche
b) Bau der Flügel und des Rumpfes
5. Endergebnis
4. Eigener Anteil am Gesamtprojekt
5. Impressum/Verfasser

1. Einleitung

Herr Rahf hatte im November 2002 dem Physikkurs berichtet, dass die TU-Hamburg einen Wettbewerb veranstaltet, in dem es darum geht, selbstständig 2 Flugzeuge zu konstruieren; eines, das möglichst hoch fliegt und eines, das 30 Meter Strecke in möglichst kurzer Zeit zurücklegt. Zwar ist der Anmeldeschluss bereits Ende Oktober gewesen, aber Herr Rahf konnte uns trotzdem nachträglich noch anmelden. So entstand für das Kurshalbjahr 13.2 der Projektkurs, dessen Ziel die Konstruktion dieser zwei Modellbauflugzeuge war.

Diese Dokumentation soll nun die Erfahrungen, Ergebnisse und den Fortgang des Kurses schriftlich darstellen. Zugleich sollen Anregungen, Tipps und Tricks für folgende Projekte im Flugzeugmodellbau gegeben werden.

2. Vorbereitung

a) Regeln und Informationsbeschaffung
Zu allererst mußten wir uns mit den Regeln und Vorschriften, die für den Wettbewerb gelten auseinandersetzen. Dazu war mit den zur Verfügung gestellten Sachen, dem Gummiband und den Propellern, eine Internetadresse angegeben worden: http://www.tu-hamburg.de/mat/ddp3/

Auf dieser Seite befinden sich die Regeln und zugleich ein paar Tipps und Tricks. Also verbrachten wir die erste Projektkurs-Stunde damit, uns im Internet zum einen über die Regeln zu informieren, zum anderen aber auch Informationen generell über die Konstruktion von Modellbauflugzeugen mit Gummibandmotor zu zu sammeln. So z.B.:
- Konstruktion der Flügel
- Entwicklung eines Flügelprofils
- Befestigung des Gummibandes
- eventuelle Behandlungen des Gummis zur Leistungssteigerung …

Bei den Regeln und Vorschriften sind einige Details genannt: So ist es zum Beispiel nicht möglich, zwei Propeller zu verwenden. Trotz der anfänglichen Idee in unserem Kurs wurde uns danach auch klar deutlich, dass 2 Propeller schwer zu synchronisieren wären, da man dann 2 Gummibänder verwenden und diese genau gleich stark aufdrehen müsste. Außerdem ist das Gewicht des Gummibandes beschränkt, wodurch dann jede teilnehmende Gruppe eine maximale Leistung erhält.

Des Weiteren ist keine Fernsteuerung erlaubt und das Modell darf nur von drei Leuten an den Start gebracht und dort gestartet werden. Es müssen von jeder Gruppe 2 startbare Modelle am Wettkampftag (10.05.2003) vorhanden sein.

b) Ergebnisse und Beginn der Planung
In der darauffolgenden Stunde gab uns Niko einen Einblick in die Grundlagen der Flügelkonstruktion. Als Ergebnis beschlossen wir, folgendes Profil zu verwenden:

Zwar war nach Nikos Ausführungen eine Wölbung der Unterseite noch besser für den Auftrieb, aber dies konnte aufgrund der Größe unseres Modells von ca. 1,5 Metern Flügelspannweite vernachlässigt werden.

Vanessa brachte noch ein Buch über Modellbauflugzeuge mit, in dem die leichte Anwinklung der Flügel beschrieben wurde. Nikos Aussage nach war dies jedoch nicht allzu wichtig für die Größe von Flugzeugen, die wir planten.

Die nächste Frage war, aus welchem Material und wie man die Flügel am besten herstellt. Eine Idee von Daniel und mir war es, einen bauschaum-ähnlichen Stoff in der Chemie herzustellen (mit Fachvokabular ein Polyurethan), der etwas weniger aufschäumt als Bauschaum, und dann in eine Form zu gießen. Allerdings wurde dies von der Gruppe verworfen, da der Aufwand und die Planung des Stoffes, rein chemisch gesehen, zu groß gewesen wäre. Schließlich entschieden wir uns, dünne Kunststoffplatten aus dem Baumarkt zu besorgen, aus denen wir die Profile herstellen. Diese aneinandergeklebt und bespannt ergeben einen Flügel. Die Art der Bespannung sollte später noch diskutiert werden.

Bei der Rumpflänge entschieden wir uns für ca. 70cm, die sich an den Tipps der Wettkampfausrichterseite orientieren. Ein rechtwinkliges Aluprofil diente als Rumpf, unter dem das Gummiband geführt werden sollte und auf dem dann der Flügel montiert wird. Mit der Materialbeschaffung wurden Sebastian, Markus und Niko beauftragt. Des Weiteren sollte ich Draht mitbringen, der die Verbindung zwischen dem Propeller und dem Gummiband und die Fixierung am Rumpf sicherstellen sollte.

Systematische Darstellung der Konstruktion

Das Verbindungsstück zwischen dem Aluminium-Rumpf und den Flügeln sollte aus Holz entstehen.

Ein weiterer Faktor war das Gummiband. Es wurde uns in einem Stück geliefert, so dass wir erst einmal feststellen mußten, wie lang überhaupt 10g Gummiband sind. Unter den Tipps und Tricks der "Daniel Düsentrieb Preis"-Seite wird eine Vorbehandlung mit Talkum und Glycerin empfohlen, um die Leistung des Gummis zu verstärken. In dem Flugzeugmodellbau-Buch wird von Rizinusöl gesprochen. Zwar hatten wir anfänglich vor, eine dieser Behandlungen bei unserem Gummi ebenfalls anzuwenden, dies wurde jedoch nie umgesetzt.

Ein Vorschlag von mir bestand noch darin, die gesamte Projektkursgruppe in 2 Gruppen aufzuteilen, für jedes Flugzeug eine, damit sich die einzelnen Gruppen auf die Ziele ihres Flugzeuges bei der Konstruktion spezialisieren können, sei es nun die Geschwindigkeit oder die Höhe, die erreicht werden sollte. Dieser Vorschlag wurde zwar theoretisch angenommen und die Gruppe in 2 Untergruppen geteilt, jedoch setzte sich dies beim praktischen Teil der der Arbeit nicht durch, so dass wir dann doch wieder als eine Gruppe an dem ersten Flugzeug arbeiteten.

3. Die Bauphase

In der darauffolgenden Projektkursstunde trafen wir uns im Kunstraum, da dort das Bauen am leichtesten ist und zumindest ein paar Werkzeuge vorhanden sind, wie Bohrmaschine oder Teppichmesser.

a) erste Versuche
Zuerst mußte natürlich einiges getestet werden, bevor man überhaupt starten konnte.

Im Hintergrund sind, Markus, Niko, Jonas, Vanessa und Lars zu sehen, wobei Niko gerade dabei ist, Balsa-Holz als Bespannung für die Flügel zu testen. Angefeuchtet läßt es sich gut um das Profil legen und wird dann trocken geföhnt (kleines Bild unten links). Allerdings ließ sich das mit Papier, welches an das Profil geklebt wird, einfacher realisieren als mit Balsa-Holz. Durch das Papier muss dann nur der Flügel an sich schon genug Stabilität bieten, das Balsa-Holz hätte einen leicht instabilen Flügel noch zusätzlich stabilisiert.

Im Vordergrund ist Sebastian zu sehen. An diesem Tisch wurde experimentiert, mit wie vielen Lagen das Gummiband am effektivsten ist und wieviele Umdrehungen es wohl ungefähr aushält. Bei mehreren Lagen dreht der Propeller schneller und bringt mehr Kraft, bei weniger Lagen dreht er länger, aber nicht so intensiv. Im wesentlichen wird die Länge des gesamten Gummis durch die 10-Gramm-Begrenzung in den Regeln gegeben und die Länge durch die Länge des Rumpfes, die wir nach diesen Versuchen auf die bereits oben angegebenen etwa 70 cm festlegten.

Zusätzlich wurde ein Wagen aus der Physik unter unsere provisorische Gummiband-Halterung samt Propeller gelegt, um zu testen, wieviel Zugkraft bei unterschiedlichen Längen und Lagen des Gummibandes entstehen. Außerdem wurde jedes Mal probiert, noch ein paar Umdrehungen mehr dem Gummiband zu geben, um die Grenzen zu erfahren. Es rissen zwar ein paar Gummibänder, doch das brachte uns nur die Erfahrung der Grenzen. Hier ist Daniel gerade damit beschäftigt, den Wagen aus der Physik (von dem eigentlich nur die roten Räder zu sehen sind)irgendwie effektiv mit dem Testrumpf aus Holz zu verbinden, um dann mit den Kraftmessern Ergebnisse zu erhalten. Jonas steht im Hintergrund und sucht einen Kraftmesser aus, dessen Messbereich zu dem Versuch passt.

b) Bau der Flügel und des Rumpfes

Hier ist der Tisch zu sehen, auf dem sämtliche eingekaufte Materialien liegen. Bei dem Kunststoff für unsere Flügel handelt es sich um Bodendämmplatten (türkis), die recht dünn sind und sich dadurch recht leicht bearbeiten, aber auch biegen lassen. Die Platten sind ca. 3mm dick. Um jetzt also einen Flügel von ca. 1,40m zu erhalten benötigt man viele, viele Profile.

Doch die erste Idee war, die Lagen des Kunststoffes aufeinander zu kleben und daraus den Flügel "zu formen", am besten mit Heißdraht ausschneiden. Doch diese Idee wurde bald verworfen und die Variante der vielen Profile, die aneinandergeklebt und bespannt den Flügel ergeben, umgesetzt.

Jonas war damit beschäftigt, diese alle anzuzeichnen. Zur besseren Umsetzung hatten wir aus Papier eine Vorlage geschnitten, die in etwa der Abbildung in der Vorbereitung entspricht. Teilweise zeichnete auch Vanessa an, damit nicht einer immer nur dasselbe macht.

Und dann wurden viele von uns dazu "verpflichtet", diese auszuschneiden oder -zusägen. Momentan gerade dabei sind: Andre, Jonas (beim Anzeichnen), Sebastian, Markus (Oberaufsicht – nein in Wirklichkeit wartete er darauf, dass er eines der scharfen Teppichmesser bekam, die waren nämlich recht begrenzt), Jascha, Niko und Daniel. Zeitweise war ich auch hier beteiligt an der Fertigung der Profile.

Die anfängliche Idee, die Profile mit Heißdraht auszuschneiden, gaben wir bald auf. Zwar hatten wir uns aus der Physik Netzgerät, Drahthalter und Draht besorgt, aber erstens war der Geruch von angekokeltem Kunststoff nicht gerade angenehm und zweitens war es komplizierter, als die Profile mit dem Teppichmesser auszuschneiden. Beim Aussägen der Profile entstanden zu viele Unebenheiten im fertigen Profil, so dass das Ausschneiden mit dem Teppichmesser als beste Lösung blieb. Dies beschäftigte den Großteil des Kurses fast eine Doppelstunde.

Zur gleichen Zeit einen Raum weiter: Das Aluprofil für den Rumpf wird an beiden Flächen etwas rund geschliffen, aus dem ganz einfachen Grund, dass dann mehr Platz für die Bewegung des Gummibandes während des Abdrehens ist. Es mußte eine Mittellösung gefunden werden zwischen:
– möglichst wenig Aluminiumprofil und somit viel Platz für das Gummiband zur "freien Abwicklungsentfaltung"
– genügend Platz auf dem Profil zur Befestigung der Flügel und gleichzeitig genügend Aluminiumprofil für ausreichende Stabilität.

Diese Idee stammt von Christian und Lars. Hier sieht man Lars beim Schleifen. Zum Glück war die Tür zu dem kleinen Werkraum, in dem die Schleifmaschine steht, geschlossen, so bekamen nur Lars und Christian die gesamte Zeit über den Lärm mit, der entsteht, wenn man Alu abschleift. Zusätzlich wurde genau im Winkel hinten hineingesägt und beide entstandenen Flächen dann umgeknickt, so dass am Ende des rechtwinkligen Profils eine Fläche zur Befestigung des Gummis mittels eines Hakens entstand. Vorne wurde das so ähnlich umgesetzt, jedoch wurde davor noch ein Stück Holz angebracht. Dies hatte einen ganz einfachen Sinn: An dem Holz war eine Holzperle angebracht und eine auf dem Draht, der das Gummiband mit dem Propeller verband. Dadurch wurde die Reibung minimiert.

Am Ende dieses vierstündigen Projektkurs-Mittwochnachmittags, der durch Vorverlegung der Stunden aus dem Mai entstanden war – schließlich sind nach dem Wettkampf Projektkursstunden unsinnig – wurden Jonas und Niko über die Frühjahresferien damit beauftragt, die Profile zu einem Flügel zusammenzufügen.

Und so sah das Ergebnis aus. Anstelle der gesamt zusammengeklebten Profile entstand ein Flügel aus Stücken von je 4 Profilteilen, die dann mit Holzstäbchen verbunden worden waren. Sehr viel leichter und "Profil-sparender" als die ursprüngliche Idee. Blieben noch 2 Probleme zu bewältigen:
-die Befestigung des Flügels, bzw der beiden Flügelhälften, am Rumpf
-die Bespannung der Flügel mit Papier.

Wie bereits im obigen Bild zu sehen, wo die Holzprofile den inneren Abschluss einer Flügelhälfte bilden (also an der Anschlusstelle zum Rumpf), wurde das Profil nochmals auf Holz aufgezeichnet, diesmal jedoch mit einem zusätzlichen Bereich unter dem Profil. Jonas sägte dieses "Mittelstückprofil" unter der Mithilfe von Niko aus (oberes Bild). Danach wurde das Profil über Kopf eingespannt (unteres Bild), um auf der Unterseite den rechten Winkel des Aluprofils hineinzufeilen, um eine gute, haltbare Verbindung zwischen Rumpf und Flügel herzustellen.

Hier endet vorerst die Dokumentation über den Bau der beiden Flugzeuge. Denn, obwohl das Mittelstück in der Doppelstunde fertig wurde, war ich die darauffolgende Doppelstunde aufgrund eines Vorstellungsgespräches nicht mehr anwesend. Niko hat (mal wieder) die gesamten Einzelteile des Flugzeuges mit nach Hause genommen, um bis zum 10.05.2003 bzw. unserer letzten Stunde vor dem Wettbewerb – 07.05.2003 – das Flugzeug fertigzustellen.

Wir benötigen jedoch für den Wettbewerb noch ein zweites Flugzeug. Im Laufe der Stunde, wo dieses Mittelstück hergestellt wurde, kamen Daniel und ich auf die Idee zurück, die Flügel aus Polyurethan zu gießen. Dies würde scheller gehen, als nochmals so viele Profile ausschneiden zu müssen. Also machten wir uns auf den Weg zum Chemie-Fachbereich. Hier war jedoch kein Chemie-Lehrer mehr anzutreffen, der uns den Lagerraum für die Chemikalien hätte aufschließen können. Außerhalb des Lagerraumes (scherzhaft "Bunker" genannt) war jedoch kein Diol bzw. Diisocyanat (die beiden Stoffe, die miteinander zu einem Polyurethan reagieren) zu finden. So kehrten wir ohne die Möglichkeit, den zweiten Flügel zu gießen zum Kunstraum zurück.

Schließlich wurde Markus damit beauftragt, in der Zeit, in der aufgrund der Studienfahrt des 12. Jahrgangs, wo Herr Rahf als Begleitperson mitfährt, kein Projektkurs stattfindet, das zweite Flugzeug fertig zu stellen.

4. Endergebnis

Dies ist eigentlich das gesamte zweite Flugzeug, denn weiter ist dessen Bau nicht wirklich gekommen bis zum Tage des Wettkampfes auf dem Flughafengelände in Hamburg, was eventuell daran liegen mag, dass die gesamten Abiturnoten zu dem Zeitpunkt schon feststanden ;).

Trotz zahlreicher Anmeldungen (um die 50, wenn ich mich recht entsinne) erschienen recht wenige Projektgruppen zum Wettbewerb. Dadurch kamen wir im Endergebnis, trotz nur eines Flugzeuges, also auch nur eines Ergebnisses, auf Platz 14.

Hier eine Ansicht der Flugzeuges, das während des Wettkampfes leider einen Flügelbruch erlitt.


Und nochmal eine Ansicht, in der man vor allem den Rumpf recht gut sehen kann (danke Niko, für die Hilfe).

5. eigener Anteil am Gesamtprojekt

Bei der Internetrecherche lag meine Konzentration auf der Information über die Regeln der Wettbewerbsveranstalter. Außerdem auf den Tipps und Tricks zur Gummibehandlung. Die Idee von mir, das Glycerin aus der Chemie zu verwenden und einen Chemie-Lehrer zur Beratung hinzuzuziehen wurde zwar nicht abgelehnt, jedoch auch nie praktisch umgesetzt.

Im Planungsbereich wurde mein Vorschlag zur Gruppenteilung (siehe auch 2.) zwar angenommen und die Gruppen eingeteilt, jedoch beim praktischen Arbeiten war von dieser Zweiteilung der Gruppe nichts mehr zu sehen. Der Vorteil daran ist, dass sich alle auf ein Flugzeug konzentrierten und dieses nun fast fertig ist. Der Nachteil ist, dass eben das zweite Flugzeug noch nicht fertig ist. Bei der Materialbeschaffung steuerte ich den Draht bei.

Bei der praktischen Arbeit im Kunstraum ist es schwer zu sagen, wer direkt welche Ideen hatte. Es war eine allgemeine Disskussion, deren Einzelideen wohl nur durch einen Protokollführer hätten festgehalten werden können. Deswegen halte ich es für sehr schwierig, einzelne Ideen während der Bauphase zu nennen, seien es nun welche von mir oder welche von anderen Leuten. Es gibt da eigentlich nur einen Bereich, den ich eindeutig festlegen kann: Die Konstruktion des Rumpfes mit dem Aluprofil, die Befestigung des Gummibandes und des Flügels am Rumpf sowie die Schleifarbeiten am Aluprofil wurden von Lars und Christian erledigt.

Neben der Mithilfe an jeder Stelle, wo ich gerade helfen konnte, lag mein Schwerpunkt während der Bauphase darin, möglichst genau den Ablauf bzw. die Entwicklung des Modelles in Fotos festzuhalten, außerdem die einzelnen Arbeiten ebenfalls fotodokumentarisch festzuhalten. Einmal hatte meine Kamera leider nur leere Akkus, so dass von diesem Tag die Fotos fehlen. Alle restlichen wesentlichen Bilder sind in dieser Dokumentation enthalten. Des Weiteren hab ich die Fotos auf eine CD gebrannt, so dass jeder Projektkursteilnehmer diese gerne für seine Dokumentation verwenden kann.

Ich denke, dass ich nach Abschluss des Wettkampftages, an dem ich leider aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen kann, eine endgültige Dokumentation - also eine Vervollständigung dieser Dokumentation - verfassen werde, die dann auch Bilder und Ergebnisse vom Wettkampf enthalten könnte, wenn jemand dort Fotos macht.

6. Impressum/Verfasser

Diese Zusammenfassung bzw. Präsentation der Ergebnisse des Projektkurses 13.2: Entwicklung von Modellbauflugzeugen mit Gummimotor wurde am 27.04.2003 von Ronny Bergmann verfasst und am 07.09.2003 erweitert. Für die Richtigkeit und Inhalte der verlinkten Seite (ja, Singular, es ist nur eine) übernehme ich keine Verantwortung.

Ronny Bergmann  13. Jg., 9/2003