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Schüleraustausch Tschechien
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Die Prager Burg:
Der Hradschin | Nach einer sehr langen aber auch sehr lustigen Zugfahrt kamen wir an einem Herbstabend in Prag an. In einem kleinen Hotel am Rande der Stadt verbrachten wir das erste Wochenende unserer Reise. Von hier aus starteten wir zu Fuß eine große Stadtrundtour. Wir besichtigten die berühmten alten Stadtteile Prags und den Marktplatz. Beide verfügen über wunderschöne alte Häuser, die die „Vorzeigestadt“ des ehemals russisch okkupierten Landes auszeichnen. | 
Opava:
Palais des Erzbischofs
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Am Abend widmeten wir uns einem Erlebnis, das keiner von uns so schnell vergessen wird: Das Schwarzlichttheater. In grellbunten Bildern wurde uns hier ein Stück präsentiert, das uns aber leider thematisch gänzlich verschlossen blieb. Beschämend, denn eine beachtliche Zeit später erklärte uns Frau Steil, dass es sich damals um das größte und berühmteste Stück des deutschen Kulturkreises handelte, den Faust von Goethe. Trotz allem ein unterhaltsamer, interessanter und mal ganz anderer Abend.
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Bilovec (Nordmähren):
Marktplatz mit Rathaus
| Am späten Sonntagabend kamen wir dann in der kleinen Stadt Bilovec an. Einige von uns fuhren vom Bahnhof aus gleich mit ihren Familien nach hause, andere waren aber auch in dem zur Schule gehörenden Internat untergebracht. Viele von uns stießen in der Familie auf die, zugegeben zunächst etwas merkwürdige Situation, dass außer unseren Gastschülern keiner der deutschen Sprache mächtig war. Erstaunlich schnell hatten wir uns aber damit abgefunden und ein eigenes Verständigungssystem erschaffen, mittels Händen, Füßen und den Dolmetscher-Fähigkeiten der Austausch-Partner. | 
In den Beskiden:
Auf dem Radhost | An diesen ersten Abend in der Familie schlossen sich einige wenige Schulbesuche an, den Stunden zu folgen war mit unserer Unkenntnis des Tschechischen einfach nicht möglich. Außerdem besichtigten wir die kleine Stadt, in der wir wohnten, sowie die größeren Städte in der Nähe. Die Wochenenden wurden familienintern geplant. Wir genossen das wunderbare Herbstwetter bei Waldspaziergängen, Besichtigungen oder machten einen Stadtbummel. Abends ging es in ein Musical – ein tschechisches. Sehr interessant, nur verstehen konnten wir leider nichts.
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Im Hutmuseum von Novi Jičin | Nach einer großen Abschlussparty mit selbstgemachtem Buffet, Musik und Tanz, und einem tränenreichen Abschied ging es zurück nach Bargteheide. Wir alle waren um viele interessante Erfahrungen reicher geworden.
Text:Robin Marwege & Mareike Höckendorff 13. Jg.,
Fotos: H. Steil-Ströhmann 6.5.2004
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