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I. P. Pavlova
oder “Unsere Studienfahrt nach Prag 2005”
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 Prager Rathausplatz |
Am 20.4.05 begann das Abenteuer. Nach 8 Stunden Fahrt über Berlin und Dresden kamen wir (19 Schüler/innen + Hr. Zivkovic und Fr. March) in Prag auf einem kleinen Bahnhof an. Mit dem örtlichen U-Bahnnetz gelangten 21 relativ abgespannte Studienfahrer schlussendlich zum Hotel, das augenscheinlich eher einem antiken Plattenbau als einem Zweisternehotel glich. Aber die Kritiker unter uns sollten sich irren… das Innere war sehr gemütlich und angenehm eingerichtet und jedes Zimmer (2- und 3-Bettzimmer) hatte eine eigene Dusche und Toilette, wobei die entsprechenden Mülleimer täglich gereinigt wurden.
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 Schwarzlichttheater |
Die Verpflegung war gut, denn wer mit dem angebotenen Frühstücksbuffet nicht einverstanden war, brauchte nur vor die Tür und in den Supermarkt nebenan zu gehen, der eine ausreichende Auswahl anbot.
Nachdem wir also angekommen waren, ging es nach einer Auspackpause zurück in die Stadt um einen ersten Erkundungsbummel durchzuführen.
Am Donnerstag hatten wir eine sehr kompetente Stadtführung, die Mary Poppins irgendwie verdächtig ähnlich sah und mit uns u. a. den Wentzelsplatz besuchte.
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 Karlsbrücke | Der folgende Tag sollte eigentlich hauptsächlich durch den Besuch der Prager Burg gestaltet werden, musste jedoch zugunsten des Jüdischen Viertels „Jusefov“ weichen. Eigentlich war der Besuch in besagtem Viertel erst für Montag angesetzt, aber obwohl wir uns in Begleitung eines qualifizierten religionskundigen Lehrkörpers befanden, ist den zuständigen Leitern der Studienfahrt entgangen, dass am Wochenende das Passahfest beginnen würde und danach Nicht-Juden das Betreten der Synagogen für die Zeit des Festes nicht mehr erlaubt sein würde.
Außerdem haben wir natürlich die Prager Altstadt und dort die berühmte Astronomische (Apostel)Uhr, Karlstein und endlich auch die Prager Burg besichtigt. Besondere Erwähnung sollen u. a. das Nationalmuseum und das Technische Museum finden, da beide die ganze Gruppe erstaunt und interessiert haben. Ein absolutes Highlight ist das Schwarzlichttheater, das der ganzen Gruppe lustige und verblüffende Aussichten beschert hat.
|  Die Studiengruppe | Einige der ganz speziellen Erlebnisse waren das Fußballspiel am Samstag und der Besuch des „kleinen Eiffelturms“, der sich eher zufällig ergeben hat, da wir ein „romantisches Frühstück über den Dächern Prags“ (Zitat von einem Pragfahrer) in der Nähe von blühenden Kirschbäumen genossen.
Abgesehen von der wunderschönen Architektur, gibt es überall mehr oder minder versteckte Sehenswürdigkeiten, die jedem zu empfehlen sind. Auch für die weniger Kulturinteressierten sind in Prag Attraktionen zu entdecken wie z.B. die älteste Kneipe Prags, das „U Fleku“.
Text: Sandra Buschkow, Photos: Jeremiah Heinrich
12. Jg., 16.6./10.8.2005
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