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Ausstellung von amnesty international im Gymnasium Eckhorst zum Thema „Menschenrechte“


Aus Anlass des „Tages der Menschenrechte“, mit dem jeweils am 10. Dezember an die Veröffentlichung der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" im Jahr 1948 erinnert wird, gibt es vom 1. - 20. Dezember in der Kuhle des Gymnasiums Eckhorst eine Foto- und Textausstellung zum Thema „Frauen als Verteidigerinnen der Menschenrechte“.

Die Portraits von zehn mutigen Frauen aus verschiedenen Kontinenten, die sich trotz massiver Bedrohungen für die Rechte ihrer Mitmenschen einsetzen, werden auch Gegenstand der Auseinandersetzung im gesellschaftspolitischen Unterricht sein. Mitglieder der ai-Gruppe Stormarn werden am 12. und 14.12. in den Unterricht kommen, um über die Menschenrechtsarbeit von amnesty zu berichten, Fragen zu klären und mit den Schülern und Schülerinnen zu diskutieren.

Die Anregung für die Ausstellung war von Frau Fluhr-Leithoff, Fachlehrerin für Deutsch und Wirtschaft/Politik, mit Begeisterung aufgenommen worden. Denn sie findet: „Ein wichtiger Aspekt schulischer Arbeit ist es, junge Menschen für aktuelle Themen, die alle angehen, zu sensibilisieren. Der 10. Dezember als Gedenktag und als Datum, an dem auch der Friedensnobelpreis verliehen wird, ist hierfür ein besonders geeigneter Anlass.“

Sven Herfurth, Sprecher der ai-Gruppe in Bargteheide


Die Ortsgruppe Bargteheide von amnesty international bot uns eine Ausstellung zum Thema "Frauen als Verteidiger von Menschenrechten" an. Diese sollte zum Dezember in der Schule sein, da am 10. Dezember der Internationale Tag der Menschenrechte ist. An diesem Tag wurde 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der UNO als wesentlicher Bestandteil verabschiedet. Gleichzeitig wird an diesem Tag traditionell der Friedensnobelpreis verliehen, da es der Todestag des Stifters Alfred Nobel ist.

Dieses Angebot haben wir gerne angenommen und damit verbunden die Möglichkeit zur Diskussion in den WiPo-Kursen der Oberstufe und den 10. Klassen, wo dies in dem Fach Geschichte erfolgt. Dazu werden drei Vertreter/innen von ai am Montag, den 12.12. und Mittwoch, den 14.12. in den Unterricht kommen, um dann über die Bedeutung der Menschenrechte, aber auch deren Verletzung zu sprechen.

Annika Goldmann aus dem 13.
Jahrgang legt letzte Hand
an die Stellwandplakate an

Die Ausstellung wird bis zum 20.12.2005 in der Schule zu sehen sein. Sie umfasst Portraits von zehn Frauen, die sich in unterschiedlicher Weise engagiert haben – von Luise Zietz, einer Bargteheiderin, über Rosa Lee Parks, die die schwarze Bürgerrechtsbewegung in den USA auslöste durch ihre Weigerung, für einen Weißen von ihrem Sitzplatz im Bus aufzustehen, übrigens am 1.12.1955, bis hin zu Frauen unserer Zeit wie die birmesische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.

Birgit Fluhr-Leithoff   9.12.05