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Christian Wendt


Herr Wendt ist seit dem 1.2.2007 Schulleiter des Gymnasiums Eckhorst. Er unterrichtet die Fächer Englisch und Erdkunde. Herr Wendt war 14 Jahre lang als Leiter des Gymnasiums Am Heimgarten in Ahrensburg tätig und anschließend 7 Jahre Leiter der Deutschen Schule Kapstadt (Südafrika).

Am 3.2.2007 haben ihn das →Stormarner Tageblatt und die →Ahrensburger Zeitung bereits präsentiert. Jetzt liegt auch uns ein erstes Interview vor, das Yvonne Schmidt führte:

Ra 2.+3.+22.2.2007

UNSER NEUER SCHULDIREKTOR: CHRISTIAN WENDT

Seit dem 1. Februar 2007 leitet Christian Wendt das Gymnasium Eckhorst in Bargteheide. Aber wer ist die Person, die hinter diesem Namen steht? Ein Interview soll uns nähere Eindrücke verschaffen.

Woher kommen Sie?
Geboren bin ich in Stolp/Pommern (heute Polen). Meine Kindheit verbrachte ich in Ostholstein.

Haben Sie Kinder?
Wir haben einen erwachsenen Sohn, der bereits auch Vater von 2 Kindern ist.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit?
Eine große Leidenschaft von mir ist das Segelfliegen. Seit 1972 übe ich sogar eine Tätigkeit als Pilot und Segelfluglehrer aus. Ich lese sehr gerne und interessiere mich für Reisen und Geographie.

Welche Fächer unterrichten Sie?
Zur Zeit unterrichte ich 6 Wochenstunden in den Fächern Erdkunde und Englisch.

Schildern Sie bitte in kurzen Worten Ihren beruflichen Werdegang.
1963 erwarb ich das High School Diplom in den USA. Im Jahre 1964 machte ich in Oldenburg mein Abitur. Bis 1973 studierte ich in Kiel/Saarbrücken die Fächer Englisch und Erdkunde. Meine ersten Erfahrungen als Gymnasiallehrer sammelte ich an der Hebbelschule in Kiel. Dort war ich ganze 12 Jahre beschäftigt. 1986 wechselte ich nach Ahrensburg und wurde Schulleiter des Heimgarten-Gymnasiums. Im Jahre 2000 reiste ich nach Südafrika und wurde dort Schuldirektor der Deutschen Internationalen Schule in Kapstadt. Nach 7 Jahren Tätigkeit in Kapstadt zog es mich zurück in die Heimat und so trat ich die Stelle als neuer Schuldirektor des Eckhorst-Gymnasiums an.

Was hat Sie dazu bewegt, nach Südafrika zu gehen?
Der Reiz eines englischsprachigen Landes, das Land Afrika selbst und der bilinguale Sprachunterricht.

Welche Erfahrungen haben Sie im Ausland gemacht?
Ich habe viele Erfahrungen im Ausland gesammelt, die mich sehr geprägt haben. Dort ist mir besonders deutlich geworden, wie rasch sich die Welt zu einem globalen Dorf entwickelt. Die offene, freundliche und hilfsbereite Art der Afrikaner hat mich sehr beeindruckt. Fasziniert war ich auch von den verschiedenen Landschaftstypen und begab mich auf mehrere Erkundungen an der Ost- und Westküste Südafrikas.

Haben Sie Unterschiede zwischen den afrikanischen und deutschen Schülern festgestellt?
Der Schulalltag ist sehr ähnlich. Die Zusammensetzung der Schüler ist jedoch sehr verschieden. Es kamen 23 Nationalitäten aus den unterschiedlichsten sozialen Schichten zusammen. Trotz dieser kulturellen Unterschiede gingen die Schüler sehr liberal miteinander um. Dies hat mich sehr beeindruckt.

Würden Sie erneut eine Stelle im Ausland annehmen?
Ja, aber ich würde mir ein englischsprachiges Ausland wünschen.

In Ihrer Antrittsrede erwähnten Sie, dass Sie Schüleraustauschprogramme sehr begrüßen und diese auch fordern wollen.
Ja, ich möchte mich sehr stark für diesen Bereich engagieren, da ich selbst sehr viele positive Erfahrungen im Ausland machen konnte. Ich hoffe auf ein gutes Zusammenspiel mit dem englischsprachigen Ausland.

Welche Erwartungen und Vorstellungen haben Sie für die kommenden Jahre?
Ich möchte die gute Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern fortsetzen und bewährte Dinge erhalten. Spanisch soll ein neuer Schwerpunkt an unserer Schule werden. Auch der zweisprachige Unterricht soll ausgebaut werden.

Yvonne S. Schmidt Klasse 10 a , 21.2.2007