Schüleraustausch
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Austausch mit Tschechien


Wie jedes Jahr fand an unserer Schule ein Schüleraustausch mit Tschechien statt, der von Frau Steil-Ströhmann und Herrn Fester organisiert wurde. Diesen Schritt wagten im Oktober 2006 acht Schüler/innen der zehnten Klassen.

Der erste Tag:
6:12 Uhr, verschlafen standen wir am Bargteheider Bahnhof und traten unsere 13-stündige Zugfahrt nach Bilovec an. Voller Erwartungen, Hoffnungen und Aufregungen auf das fremde Land und die ebenso fremden Austauschschüler, stiegen wir schweren Herzens in den Zug ein. Nach einer sowohl anstrengenden, als auch lustigen Zugfahrt erreichten wir um 19:15 Uhr unser Ziel. Kaum waren wir aus der Bahn gestiegen, wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich empfangen. Nach flüchtigem Kennen lernen ging es dann in unser tschechisches Zuhause.

Der zweite Tag:
Um die Umgebung kennen zu lernen, machten wir einen Ausflug nach Nový Jicín. Unsere Exkursion begann in einer Fabrik für Weihnachtsschmuck, wo durch Totenkopfschilder auf tödliche Gase hingewiesen wurde. Als nächster Punkt stand eine Besichtigung des Hutmuseums auf der Tagesordnung. Dann gönnten wir uns eine kleine Pause auf dem historischen Marktplatz, bis es weiter Richtung Schloss Kunín ging. Nach einer eher langweiligen Führung durch die Schlossgemächer konnten wir endlich die Rückkehr antreten. Der restliche Tag war dann von unseren Gastschülern geplant.

Der dritte Tag:
Für den heutigen Tag wurde uns eine große Überraschung angekündigt. Zuerst wurden wir mit einem Bus in einen entfernten Wald gebracht. Hier mussten wir uns durch unsere Überraschung kämpfen, die sich als Hochseilgarten rausstellte. Nach ersten ungehörten Hilferufen und Todesängsten wagten wir uns dann, mit Ausnahme der Lehrer doch alle in die Baumkronen. Nach einer 1-stündigen Survivaltour durch die Bäume kamen wir dann auch alle unversehrt und gut gelaunt unten an. Doch die gute Laune wurde schnell getrübt mit der Aussicht auf eine 3-stündige Wandertour durch die Berge. Ganze 1129 m mussten wir in die Höhe steigen, wovon wir allerdings auch ein kleines Stück mit dem Sessellift gefahren wurden. Nach einem anstrengenden Tag fielen wir abends dann erschöpft in die Federn.

Der vierte Tag:
Heute lag unser Schicksal in den Händen der Gastfamilien. Dieser Tag wurde von den Austauschschülern meist in Kleingruppen organisiert. Unter anderem lernten wir die Wanderlust der Tschechen kennen, gingen Bowlen, durften Museen besuchen oder gingen, was nur wenigen von uns gegönnt war, in die Disco.

Der fünfte Tag:
Auch am heutigen Tag lag unser Schicksal in den Händen unserer Austauschschüler.

Der sechste Tag:
Heute sollten wir dann den tschechischen Schulalltag kennen lernen. Danach wurden wir herzlich von der Schulleitung empfangen und mit Berlinern und Brause versorgt. Nach einer Schulführung und einer Stadtführung stand für den Nachmittag Sport auf dem Plan, der allerdings in einem eher unorganisierten Durcheinander endete. Am Abend wurden wir dann von einer Abschiedsparty überrascht. Nach einigen lustigen Stunden machten wir uns dann ein letztes Mal auf den Weg zurück in unsere Gastfamilien.

Der siebte Tag:
In den frühen Morgenstunden trafen wir uns alle noch einmal auf dem Bahnhof. Nach einem mehr oder weniger emotionalem Abschied, durften wir uns mit Koffern und Taschen in den Zug nach Prag quetschen. Nach 5 Stunden Fahrt kamen wir endlich auf dem Hauptbahnhof an. Danach ging es ab ins Hotel, dessen Anblick unsere schlimmsten Vorstellungen noch übertraf. Dieses stellte sich nämlich als Stunden-Hotel raus. Nach einer kurzen Verschnaufpause, brachen wir zur Stadterkundung auf. Am Abend wurden wir mit Karten für eins der in Prag sehr populären „Black Theater“ überrascht. So ließen wir denn Tag mit Beatles-Liedern ausklingen, die Teil der Show waren.

Der achte Tag:
Nach einer unruhigen Nacht begannen wir unsere zweite Besichtigungstour durch Prag. Mit Frau Steil und Herrn Fester an der Spitze sahen wir viele bekannte und ehrwürdige Gebäude, wie z.B. St. Veit, den Wyschehrad und die Mutter Gottes von Tyn. Später durften wir auf eigener Faust noch mal die schönsten Ecken von Prag erkunden. Abends gingen wir alle zusammen essen. Nach einem letzten Blick von der Karlsbrücke, in das, in der Dunkelheit erleuchtete Prag, neigte sich unsere Reise dem Ende zu.

Der neunte Tag:
Heute sollte es endlich wieder nach Hause gehen. Mit vielen schönen Erfahrungen und neuen Kontakten im Gepäck, ging es ab Richtung Heimat...

Fazit: Den Austausch mit Tschechien können wir nur empfehlen,.da wir sehr viel an Erfahrung & Erlebnissen mitgenommen haben. Vor allem die Gastfreundlichkeit der Tschechen hat uns sehr beeindruckt.

S. Kreutz & Y. Schmidt , 10a, 25.2.2007