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Verkehrserziehung

4 Berichte stehen stellvertretend für verschiedene Sichtweisen auf den Verkehrs-Projekttag der 6. Klassen.

Wir, die Klasse 6d, hatten am Freitag, den 14.9.07 Verkehrserziehung. Mit Frau Oellers und Herrn Rahf haben wir als erstes in der Klasse Bilder über den Verkehr angeguckt. Danach haben wir einen Verkehrstest geschrieben und ihn anschließend gemeinsam kontrolliert. Dann sind wir alle nach Hammoor gegangen und haben dort Thomas vom ADAC auf einem Parkplatz getroffen. Thomas hat uns zunächst ein paar Dinge über den Verkehr erklärt und wir haben auch über unsere Erlebnisse im Straßenverkehr berichtet. Dann haben wir zwei Übungstests gemacht. Als erstes mussten wir von einer Startlinie vorlaufen und nach der Ziellinie stoppen, um dann zu sehen, wie lang unser Bremsweg war. Als zweites mussten wir alles noch einmal wiederholen, aber am Ende sollten wir erst stoppen, wenn Thomas eine gelbe Flagge nach unten schwenkte. Auch hier haben wir unseren Bremsweg angeguckt. Beim zweiten Test war der Bremsweg länger. Hier gilt nämlich:

Reaktionszeit + Bremsweg = Anhalteweg .

Danach hat Thomas einen Test mit dem Auto gemacht. Wir sollten vorher mit Hütchen abschätzen, an welcher Stelle wir sicher über die Straße kommen. Den Test haben wir noch einmal wiederholt, nur diesmal fuhr Thomas 50 km/h. Bei beiden Tests haben sich einige Kinder verschätzt. Auch hier gilt: Reaktionszeit + Bremsweg = Anhalteweg.

Im Abschluss durften wir alle in Dreiergruppen inseinem Auto mitfahren. Thomas ist noch einmal 30 km/h gefahren und hat dann eine Volbremsung gemacht, damit wir alle mal erleben können, wie sich so etwas anfühlt. Danach sind wir alle wieder zurück in die Schule gegangen. Es war ein toller Vormittag.

Jendrik Neumann, 6d, 10/2007

Nach 30 Minuten Fußmarsch waren wir da. Die Klasse wurde vom Projektleiter Thomas begrüßt. Er erklärte uns den Grund des Projektes, nämlich die hohe Zahl von Verkehrsunfällen, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt waren. Die Klasse durfte auch von Unfällen erzählen, an denen sie beteiligt gewesen war. Dann sollte Felix testen, wie lange er zum Abbremsen aus dem Gehen brauchte. Er konnte sofort stehenbleiben. Dann sollte sich die ganze Klassen zu Vierergruppen zusammenbilden und dann möglichst schnell eine Strecke von 50m zurücklegen. Auf der Ziellinie sollte man dann möglichst schnell abstoppen. Viele hatten geschummelt und hatten zu früh abgebremst. Deshalb sollten die Gruppen noch mal laufen. Als der zweite über die Ziellinie gelaufen war, schwenkte Thomas plötzlich eine gelbe Fahne herunter, was das Zeichen zum sofortigen Abstoppen war. Die Besten brauchten nur einen Schritt. Danach erklärte Thomas uns die Reihenfolge vom Bremsen, Bremsweg und Reaktion. Danach fuhr er mit Tempo 30 und 50 und wir sollten schätzen, wie viel Meter er zum Stehenbleiben brauchte. Dann durften alle sich zu dritt in das Auto setzen und bei Tempo 30 eine Vollbremsung erleben. Dann war der Projekttag zu Ende.

Eike Hintze, 6d, 10/2007


Was ich über den Verkehr alles weiß...

Am 14.9.07 haben wir einen Test über den Verkehr , wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, geschrieben . alle haben den Test bestanden. Man sollte zum Beispiel helle Sachen tragen, wenn es abends dunkel ist. Es gab verschiedene Situationen mit Fahrrad fahren und Autos, wo man angeben sollte, wie man sich als Fahrradfahrer verhalten sollte.

Ein Mann erklärte uns dann etwas über den Verkehr, was wichtig war, damit kein Unfall passieren würde als Fußgänger und Radfahrer. Wir haben viele Versuche gestartet und dabei ist folgendes herausgekommen: Es ging um den Bremsweg. Wenn man im normalen Tempo direkt an einer Linie halten sollte, funktionierte es. Wenn man aus Vollsprint an dieser Linie halten sollte, funktioniertes es nicht, man brauchte einen Bremsweg. Mit dem Auto geht wegen dem ABS (Antiblockiersystem ) alles etwas schneller, man braucht weniger Bremsweg. Bei z. B. 30 km/h hat man 1 Sekunde für 9 Meter Zeit bei dem Bremsweg. Als erstes kommt die Reaktion, dann die Bremsung. Erst dann kommt ein Auto zum Stehen (Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg). Wir konnten sogar einmal im Auto bei einer Vollbremsung mitfahren. Wir mussten auch ausrechnen und überlegen, wo das Auto mit 30 oder 50 km/h ungefähr bei einer Vollbremsung halten würde, damit wir währenddessen über eine Straße gehen können.

Marina Höfker, Klasse 6d,10/2007

Als ich von Zuhause los fuhr, um mich mit meiner Fahrradgruppe zu treffen, freute ich mich genauso wie meine Mitschüler, dass wir keine Schule hatten, weil wir einen Ausflug nach Hammoor machten um dort von einem ADAC Mitarbeiter in die Verkehrserziehung eingewiesen zu werden. Wir fuhren also ausnahmsweise fröhlich und gut gelaunt zur Schule. Dort angekommen brachten wir unsere Rucksäcke nach oben in die Klasse und stürmten direkt wieder raus zum Fußball spielen. Nach einiger Spielzeit läutete es und wir gingen voller Vorfreude in den Klassenraum. Kurz darauf kam Frau Oellers in die Klasse und begann mit der Begrüßung. Danach kam aber der Schock, denn wir sahen uns per Overheadprojektor einige Bilder zum Thema Verkehrserziehung an. Doch zum Leid der Klasse war es noch nicht genug, denn wir sollten auch noch eine kleinen Test schreiben, den wir hinterher zusammen korrigierten. Dann kam die Erlösung, kurz vor Anfang der dritten Stunde sollten wir auf Klo (natürlich nur diejenigen die auch mussten) und durften danach sogar noch Fußball spielen. Kurz vor Beginn der Wanderung kam dann auch Herr Rahf, unser Mathematik Lehrer, stellvertretender Klassenlehrer und damit auch die letzte Person, die uns am Aufbruch gehindert hat. Da wir dann auch losgehen konnten, fanden wir uns zu Gruppen zusammen. Unsere größte Gruppe bestand aus fast allen Jungen, Mädchen und mir, ich als Quizmaster stellte viele Fragen aus dem Bereich Erdkunde. Dass ging die ganze Strecke über so.

Als wir dann an einer Seitenstraße ankamen, empfing uns auch schon ein ADAC Mitarbeiter namens Thomas Wollin. Wir sollten uns alle in einen Kreis setzen und über erlebte Verkehrsunfalle berichten. Bald darauf stritten wir uns darum ob man abrupt am Bürgersteigende stehen bleiben kann. Einer meiner Mitschüler demonstrierte, dass es nicht sehr schwer ist. Doch dann sollten wir aus vollem Lauf das gleiche versuchen, das Ergebnis war jedoch nicht das gleiche, denn:

Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg.

Es kam raus, dass sich der Bremsweg um 1,5 Meter verlängert hatte. Die gleiche Übung sollten wir wiederholen, aber erst bremsen wenn Herr Volin seine gelbe Fahne senkte. Diesmal kam aber raus, dass der Bremsweg deutlich länger geworden ist. Die nächste Übung lautete: Wir sollten ausrechnen, wo wir noch heil über die Straße kämen. Beim ersten Mal bei 30 und dann bei 50 Km/h. Kurz vor Schluss durften wir noch einmal in Dreiergruppen in sein Auto steigen und er fuhr zu erst ganz schnell rückwärts, bremste, hupte und fuhr dann mit Tempo 30 wieder vorwärts. Als wir vorne ankamen, machte er eine Vollbremsung um uns zu zeigen wie das ist. Am Ende machte er noch eine kurze Erklärung zum Thema Verkehrserziehung und verabschiedete sich dann von uns.

Wir nahmen unsere Sachen und liefen den ganzen Weg den wir hergekommen sind zurück zur Schule; das Fragespiel nahm wieder seinen Lauf. Am Ende gewannen jedoch die Mädchen durch 5 Punkte, die sie bekommen haben, weil ich und mein Klassenkamerad uns mit Gummibärchen bestechen haben lassen. Alles in allem war es jedoch ein guter Schultag, denn wir haben viel über das Thema Verkehrserziehung gelernt, es hat Spaß gemacht und vor allem hatten wir keinen richtigen Unterricht. Ich fuhr mit dem Gedanken nach Hause, dass ich einen anstrengenden Schultag hatte, der dennoch Spaß und Wissen gebracht hat.

Philipp Scholl, 6d,10/2007


29.10.2007