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Förderkonzept

Schulkonferenzbeschluss vom 4.12.2008

Das Gymnasium Eckhorst fördert und unterstützt seine Schülerinnen und Schüler individuell, um Begabungen und Interessen weiter zu entwickeln oder kurzfristige Schwächen oder allgemeine Lern- oder Methodendefizite auszugleichen.

Grundlage aller Maßnahmen, die dieses Ziel verfolgen, ist das Förderkonzept der Schule.

Elemente des Förderkonzepts sind:

  • Arbeit mit Lernplänen

  • Binnendifferenzierung im Unterricht

  • Methodenunterricht in allen Jahrgangsstufen

  • Förderkurse

  • Hausaufgabenhilfe

  • Wettbewerbe

  • „Enrichment“-Angebote

  • Arbeitsgemeinschaften

Förderung in der Orientierungsstufe

In Übereinstimmung mit § 1 Abs 1 der Orientierungsstufenverordnung vom 22.6.2007 („Durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ist die für die Schülerin oder den Schüler geeignete Schulart zu ermitteln. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern (§ 2 Abs.5 SchulG)) gestaltet sich die Förderung der Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe wie folgt:

a. Obligatorische Förderung:

  • In allen fünften Klassen werden in den verschiedenen Fächern fachspezifische und allgemeingültige Lern- und Arbeitsmethoden (auch Arbeiten mit dem PC u.ä.) vermittelt, die in der 6. Klasse wiederholt und vertieft werden.

  • Eine Binnendifferenzierung zumindest in Projektunterricht und Übungsstunden wird nach Möglichkeit durchgeführt.

  • Legasthene Kinder werden gemäß Erlass vom 27. Juni 2008 gezielt gefördert.

Die kontinuierliche Evaluation des Bereiches „obligate Förderung“ soll helfen, diesen Bereich zu verbessern und auszubauen.

b. Fakultative Förderung:

Dieser Bereich der Förderung unserer Schülerinnen/Schüler geht ein auf temporäre Lerndefizite, Schwächen im Lernen- oder Arbeitsverhalten, aber auch besondere Begabungen oder Stärken einzelner Schülerinnen und Schüler.

  • Lernpläne sind das wichtigste Instrument des Förderns und Forderns. Mit ihrer Hilfe und in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Schüler sollen Wege aufgezeigt werden, um kurzfristige Wissensdefizite auszugleichen, Lern- und Arbeitsstrategien zu vermitteln und zu verinnerlichen oder aber Interessen und Begabungen zu fördern.

  • Wissensdefizite z.B. durch Krankheiten usw. sollen durch den Besuch der Förderkurse ausgeglichen werden. Die Schule strebt daneben Förderkurse für besonders Begabte an.
    Förderkurse werden in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik, Englisch (Klasse 5) und dazu Französisch und Latein (Klasse 6) angeboten.

  • Hausaufgabenbetreuung (durch Oberstufenschülerinnen/-schüler oder Eltern) in Kleingruppen hilft bei Verständnisschwierigkeiten und Defiziten in der Arbeitshaltung.

  • Die Teilnahme an Wettbewerben oder „Enrichment“-Angeboten fordert und fördert besonders begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler.

Die fakultative Förderung geschieht in enger Zusammenarbeit und in Abstimmung mit den Eltern.

Jede Förderung von Schülerinnen/Schüler dient der allgemeinen Lern- und Persönlichkeitsentwicklung, ist aber grundsätzlich dem allgemeinen Ziel der Orientierungsstufe (§ 1 Abs. 1 Orientierungsstufenerlass) untergeordnet, für jeden Schüler/jede Schülerin die geeignete Schulform zu ermitteln.

Eine Förderung lernschwächerer Schülerinnen und Schüler in Förderkursen unterbleibt im ersten Halbjahr der 5. Klassen.

Förderung in der Mittelstufe

Die für die Eingangsstufe des Gymnasiums genannten Ziele und Maßnahmen sowohl im Bereich „obligatorische Förderung“ als auch im Bereich „fakultative Förderung“ gelten auch – altersgemäß angepasst – für alle Jahrgangsstufen der Mittelstufe.

Das für unsere Schule entwickelte Konzept für angewandte Informatik wird nach Hinführung in der Orientierungsstufe mit steigenden Anforderungen umgesetzt.

Mit zunehmendem Alter der Schüler werden neben den bereits genannten Maßnahmen zusätzliche Anreize, die über den regulären Unterricht hinausgehen, wichtiger; sie tragen der wachsenden Selbstständigkeit der Jugendlichen Rechnung. Als Beispiel hierfür wäre zu nennen der Vorbereitungskurs für die international anerkannte Sprachprüfung DELF, deren Diplom Kenntnis der französischen Sprache nachweist.

Die Arbeitsgemeinschaften (im sprachlichen, künstlerischen, musischen und sportlichen Bereich u.a.) bieten vielfältige Möglichkeiten zum Erwerb von Fertigkeiten und Kenntnissen.

Die gezielte und durchgängig zu leistende Förderung unserer Schüler soll der Entwicklung der Einzelpersönlichkeit ebenso dienen wie der Vermittlung des sicheren Gefühls, in der sich anschließenden Profiloberstufe bestehen zu können.

4.12.08

gez. H. Meyer gez. H. Steil-Ströhmann
Leiter der Orientierungsstufe Leiterin der Mittelstufe





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Stand: 4.12.2008