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Grad der Naturverjüngung – Waldaufbau


Waldaufbau

Urwald: vom Menschen unbeeinflusster Wald, natürlicher Wald

Forst: nur auf Wirtschaftlichkeit ausgerichteter Wald („Stangenacker“)

Naturnaher Wald: möglichst natürlicher Wald, der wirtschaftlich genutzt wird, Holzgewinnung hier nie als Gesamtkahlschlag, sondern selektiv

Stockwerkaufbau

Ein Kennzeichen des natürlichen/naturnahen Waldes ist der Stockwerkaufbau: Unterschiedliche Baumgenerationen und -arten leben auf engem Raum nebeneinander

Kronenschicht
wird durch die Baumkronen gebildet, höher als 15 m, verschiedene „Kronenschichten“ (K1, K2, …) möglich, dichte Kronen schlucken viel Licht,
je dichter die Krone, desto weniger Begleitvegetation

Stammschicht
wird durch die Stämme der alten Bäume gebildet (2 bis 15 m), gelegentlich ragen die Kronen jüngerer Bäume/Sträucher in diese Schicht

Strauchschicht
wird durch jüngere Bäume und Sträucher gebildet (0,5 bis 2 m), je nach Lichtgenuss und Waldtyp wenig bis sehr artenreich

Krautschicht
wird durch jüngere Bäume, junge Sträucher und Blütenpflanzen gebildet (0,1 bis 0,5 m), je nach Lichtgenuss und Waldtyp wenig bis sehr artenreich

Moosschicht
unterste Schicht (0 bis 0,1 m), Moose und Gräser, wenn genügend Licht vorhanden

Katharina Hupe & Ada Nwakwasi, 13. Jg. 2/2004

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