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Grußwort der Schulaufsichtsbeamtin, Frau Monika Obiray,
zum 25-jährigen Schuljubiläum des Gymnasiums Eckhorst
Kiel, den 1. Oktober 2008
Auch im Namen von Ministerin Erdsiek-Rave und der Abteilungsleiterin Frau Dr. Langer übermittle ich Ihnen ganz herzliche Grüße zum 25-jährigen Jubiläum. Das Gymnasium Eckhorst steht beinahe exemplarisch für die Entwicklung des Gymnasiums der letzten 25 Jahre. Als es entstand, schien durchaus nicht sicher, dass ein zweites Gymnasium vor Ort wirklich expandieren und erfolgreich bestehen würde. Ich erinnere mich gut, wie anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Schulleiters am Eckhorst in mehreren Redebeiträgen auf die schwierigen Anfangsjahre eingegangen wurde.
Schon lange kann keine Rede mehr davon sein. Das Gymnasium Eckhorst hat sich zu einer stabilen Schule mit einem eigenen Profil entwickelt. Und der Schulträger hat das honoriert, indem er die Schule durch den Anbau erweiterte. Trotz mancher Raumwünsche, die sicherlich noch offen sind, gehört das Gymnasium Eckhorst zu den Schulen, die baulich attraktiv und in einem guten Nutzungszustand sind. Das ist eine gute Voraussetzung für die vielfältige und anspruchsvolle Arbeit, die in der Schule geleistet wird.
Und das ist der zweite Aspekt: Die Gründung des Gymnasiums Eckhorst steht auch für die ständig wachsende Zahl der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Während das Gymnasium noch bis Ende der 70er Jahre ganz überwiegend eine Schule des Bildungsbürgertums war, nimmt es heute schon fast die Hälfte eines Schülerjahrgangs auf. Zwar gibt es noch nicht die gesamte Breite an unterschiedlichen Schülerinnen und Schülern wie an den Gesamt- und Gemeinschaftsschulen, aber die Zeiten, an denen das Gymnasium eine homogene Schülerschaft hatte, sind lange vorbei. Deshalb hat das neue Schulgesetz daraus die Konsequenz gezogen, dass nur individuelle Förderung und Differenzierung den unterschiedlichen Begabungen, Fähigkeiten und Interessen Rechnung tragen kann. Wir orientieren uns heute an Standards und Kompetenzen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht werden sollen, und versuchen den Schülerinnen und Schülern zu helfen, dass sie mehr Verantwortung für ihren eigenen Lern- und Bildungsweg übernehmen können. In diesem Umstellungsprozess befinden wir uns heute, und er ist für alle Beteiligten nicht einfach zu bewältigen, weil er unter schwierigen Bedingungen stattfindet.
Den Lehrerinnen und Lehrern sei ausdrücklich gedankt, dass sie trotz hoher Arbeitsbelastung nie nachgelassen haben, sich um ihre Schützlinge zu kümmern, und dass sie sich in vielen zusätzlichen Stunden auf schulinterne Fachcurricula, die Profiloberstufe und vieles andere mehr vorbereiten.
Nach dem Eindruck, den ich bei meinen Besuchen vom Eckhorst gewinnen konnte, gab und gibt es eine gute Gemeinschaft zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern. Von allen wurde mir versichert, dass es eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gibt.
Ich hoffe und wünsche, dass diese gute Gemeinschaft Ihnen dabei hilft, die vor uns liegenden Aufgaben zu bewältigen und weiterhin jeden Schülerjahrgang mit einer guten Vorbereitung ins Leben zu entlassen.
Ich wünsche Ihnen eine fröhliche Feier!
M. Obieray , 1.10.2008
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