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Umwelt Pk
Das Projekt
Da alle Projekte des Umwelt-Pk’s sich natürlich mit dem Umweltschutz bzw. der Natur beschäftigen sollten, kam uns die Idee durch das Pflanzen von Bäumen CO2 zu binden. Hierzu mussten von unserer Seite Interessenten und Spender für das Umweltprojekt gefunden werden, denn für unsere Idee brauchten wir sowohl die Bäume, als auch einen Platz zum Pflanzen, bei dem auch die nachfolgende Wasserversorgung gewährleistet war. Dies gestaltete sich anfangs sehr schwierig, da wir keinen Ort zum Einpflanzen der Bäume fanden. Keiner der Interessenten war bereit mehr als ein oder zwei Bäume bei sich „aufzunehmen“ und zu versorgen. Das Bundesinstitut für Forstgenetik in Großhansdorf konnten wir für unsere Idee gewinnen und erhielten so die benötigten Bäume, bei welchen es sich um Eichen handelte. Nun musste noch ein Ort gefunden werden, an dem die Eichen stehen sollten, doch auch hier hatten wir nach einer Reihe von Anfragen Erfolg.
Das Institut für ökologischen Landbau in Trenthorst erklärte sich bereit, 12 Bäume bei sich aufzunehmen. Von diesen 12 Bäumen wurden 5 im Hof des Instituts und die anderen 7 etwas außerhalb an deren Feldern gepflanzt. Die Mitarbeiter des Institutes kümmern sich seit dem um die Bäume.
Durch diese Aktion, die in einer relativ kurzen Zeitspanne ausgeführt werden konnte, wird nun über Jahrzehnte hinweg Co2 gebunden.
CO2-Verbrauch eines Baumes
Ein ausgewachsener Baum mit etwa 200.000 Blättern erneuert im Durchschnitt 20 m³ Luft am Tag. Das sind ein Kohlendioxid-Verbrauch von 6 kg und eine Sauerstoffproduktion von 5 kg am Tag. In den ersten zwei bis drei Lebensjahren absorbieren Bäume relativ wenig Kohlendioxid aus der Luft. Dann schießen sie jedoch in die Höhe und absorbieren bis zu ihrem 15. bzw. 18. Lebensjahr sehr, sehr viel CO2. Danach nimmt die Absorptionsrate wieder ab. Trotzdem verbrauchen sie noch Kohlendioxid, da Bäume auch Blätter und Äste verlieren oder teilweise absterben.
Für den Aufbau einer Tonne Holz sind 1.851 kg Kohlendioxid und 1.082 kg Wasser nötig. Daraus entstehen neben der Tonne Holz 541 kg sauberes Wasser und 1.392 kg Sauerstoff. Man schätzt, dass alle Bäume in Deutschland zusammen im Jahr 6 – 12 Millionen Tonnen Kohlenstoff aus der Atmosphäre ziehen und speichern. Die insgesamt gespeicherte Menge an Kohlenstoff in deutschen Bäumen liegt bei etwa 1.100 Millionen Tonnen.
Ein Mensch erzeugt im Ruhezustand etwa 10 bis 20 Liter Kohlendioxid in der Stunde. Das bedeutet ein Mensch produziert 0,95 kg CO2 am Tag. Daher kann ein Baum den CO2-Ausstoß von sechs Menschen ausgleichen. Ein Benzin sparendes Auto emittiert 140 g/km Kohlendioxid. Bei etwa 50 km Fahrleistung am Tag sind das etwa 7 kg CO2, also mehr als siebenmal so viel, wie ein Mensch im selben Zeitraum benötigt. Die zwölf gepflanzten Eichen werden somit die Luft von 72 Menschen oder von 10 Autos erneuern.
Das Institut für Forstgenetik
Das Institut führt Forschung zur Genetik einheimischer und fremdländischer Baum- und Straucharten durch. Hierbei erarbeitet es Entscheidungshilfen für rechtliche Regelungen, nationale und internationale Verpflichtungen und Strategien im Zusammenhang mit forstlichem Vermehrungsgut, biologischer Vielfalt, Herkunftskontrolle von Holz und forstlichem Vermehrungsgut, Erhaltung forstlicher Genressourcen, Gentechnik, Anpassung an Klimaänderungen und der Verbesserung der Biomasseproduktion.

Das Institut für ökologischen Landbau
Das Johann Heinrich von Thünen-Institut ist eines von vier Bundesforschungsinstituten, welches sich nahe Reinfeld in Wulmenau befindet. Auf diesem Institut konzentriert sich die Arbeit auf der Forschung der Nutztierhaltung. Es stehen folgende Systeme im Mittelpunkt: ökologische Milchkuhhaltung, Schweinehaltung, sowie Schaf- und Ziegenhaltung. Die Ziele dieser Forschung sind bei der Milchkuhhaltung die Optimierung der Haltung und Fütterung als Schlüsselfunktion für Tiergesundheit und hohe Milchleistung- und Qualität. Auf dem Betrieb werden etwa 300 Rinder, 300 Schafe und Ziegen, sowie 30 Sauen gehalten. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche orientiert sich am Viehbestand. Für die Bodenbearbeitung stehen drei Großtraktoren der Marke John Deere zur Verfügung, welche alle mit umweltfreundlichen Biodiesel fahren. Der Raps zur Herstellung wird selber angebaut.

www.sdw.de/wald/oekosystem_wald/leistungenderbaeume.htm
www.naturefund.de/html/daten.html
www.vti.bund.de
Projektkurs Umwelt, 25. Mai 2009
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